- Tipp 1: Bewegung gegen Müdikeit im Job
- Müdigkeit mit ausreichend Flüssigkeit bekämpfen
Tipp 2: Vor Arbeitsbeginn die Müdigkeit bekämpfen
Tipp 3: Frische Luft im Büro oder in der MittagspauseLüften im Büro: Steigert Konzentration und lindert MüdigkeitTipp 4: Muntermacher Kaffee gegen MüdigkeitTipp 5: Powernap für neue Kraft im Büroalltag!Wer kennt das nicht? Die Augenlider werden schwer, der Arbeitstag ist aber erst zur Hälfte rum. Die Konzentration lässt schon nach dem Mittagessen zu wünschen übrig, die Gedanken schweifen ab und Sie selbst drohen immerzu einzunicken – Und das am Arbeitsplatz! Vielleicht haben Sie schlecht geschlafen, eine sehr kurze Nacht gehabt, haben zu reichlich gegessen oder Sie gehen vielleicht gerade einer recht eintönigen Tätigkeit nach. Warum die Müdigkeit Sie überfällt, ist eigentlich nebensächlich. Wichtig ist, dass Sie Ihren müden Punkt überwinden können und an Ihrem Arbeitsplatz wieder voll durchstarten können.
Wir präsentieren Ihnen hier 5 Tipps, bei denen Ihre Augen nicht nur aufbleiben werden, sondern Sie sich auch wieder neu motiviert und wach bis in die Haarspitzen Ihren Aufgaben widmen können.
Tipp 1: Bewegung gegen Müdikeit im Job
Von Zeit zu Zeit sendet Ihr Körper eindeutige Signale: bewegen Sie sich, bringen Sie Ihren Blutkreislauf in Schwung! Bewegung, Bewegung, Bewegung! Der Mensch war einst Jäger und Sammler, er lief durch die Steppe, wanderte von Landstrich zu Landstrich. Er bewegte sich. Täglich. Darauf ist er seit Ur-Zeiten programmiert, so ist er angelegt. Und so ist es eigentlich geblieben.
Unser tägliches Sitzen, gerade in der oft unbeweglichen Position vor Ihrem Rechner am Schreibtisch, ist eigentlich Folter für Ihren Körper. Deswegen gibt er, ist der Zeitpunkt gekommen, spezielle Signale von sich – in Form von Schmerzen. Viel Sitzen ist schädlich, so die Botschaft Ihres Körpers. Da kann der Schreibtischstuhl noch so ergonomisch sein: mach Sport mit mir, mach Sport mit mir, so hämmert Ihr Körper bei Überschreiten eines bestimmten Steifheitsniveaus seine Botschaft in Ihre grauen Zellen. Und wenn Sie ehrlich sind, Sie verstehen diese Nachricht sofort. Denn sie heißt: einfach eine Runde Sport
Acht Stunden volle Konzentration ist eigentlich unmöglich. Schon nach ungefähr 25 Minuten hoch konzentrierten Arbeitens, gerade vor dem Rechner, sinkt die Aufmerksamkeitsspanne und steigt Ihr Anstrengungsniveau. Und Bewegung hieße: vor allem die Durchblutung Ihres Gehirns würde helfen, die Produktivität wieder zu steigern und aufrecht zu erhalten.
Müdigkeit mit ausreichend Flüssigkeit bekämpfen
Neben Bewegung trägt auch viel Wasser zur erneuten Leistungssteigerung bei. Hier trifft einmal die alte Volksweisheit zu: viel hilft viel! Also: stetiges Trinken über den Tag verteilt, dazu Bewegung! Denn bereits 10 Minuten Training steigert Ihre Produktivität. Ihr Arbeitgeber wird es Ihnen danken. Und Ihr Körper auch.
Stehen Sie also auf, bewegen Sie sich. Gehen Sie, falls Sie Ihre Laufschuhe nicht dabei haben, eine Treppe herauf und wieder herunter oder machen ein paar Gymnastikübungen hinter Ihrem ergonomischen Bürostuhl. Noch besser ist ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft. Jeder Reiz von außen soll das Gehirn ja wach machen. Bewegung ziele direkt ins Hirn und stelle für die grauen Zellen genauso einen Reiz dar wie zum Beispiel laute Musik oder ein Zwicken in die Haut.
Tipp 2: Vor Arbeitsbeginn die Müdigkeit bekämpfen
Sie können für Körper und Geist schon am frühen Morgen vorsorgen. Ihren beiden Antriebszentren, Kreislauf und Denkapparat, kann schon zu Beginn Ihres Arbeitstages signalisiert werden, wo es lang geht.
Eine kalte Dusche nach dem Aufstehen sollte nicht nur was für Harte sein, auch wenn sie Überwindung kostet. Aber es dürfte Entwarnung geben für alle diejenigen, den das dann doch zu kalt ist: einige Spritzer kaltes Wasser ins Gesicht oder ein kühler Armguss im Dienst zwischendurch beleben ebenfalls – zumindest für kurze Zeit. Kaltes Wasser fordert auf jeden Fall das Gehirn und macht wach. Wer hätte das gedacht. Aber Vorsicht: bei manchen chronischen Krankheiten sind kalte Güsse nicht geeignet. Im Zweifel vorher den Arzt fragen.
Tipp 3: Frische Luft im Büro oder in der Mittagspause
Man kennt diese Situation: Sie müssen einem Kollegen einen dienstlichen Besuch abstatten, öffnen die Tür – und möchten am liebsten rückwärts wieder raus. Sofort fällt Ihnen die Devise ein: lüften Sie regelmäßig. Gesund und am besten ist: Stoßlüften, also für wenige Minuten die Fenster weit öffnen. Ein leichter Durchzug kann auch nicht schaden. Aber wirklich nur kurz. Denn auch kühlere Luft, die ins Zimmer strömt, stellt einen Kältereiz für den Körper dar. Und wir wissen ja: kurze Kälte bringt den Körper auf Tour.
Lüften im Büro: Steigert Konzentration und lindert Müdigkeit
Ist es in einem Raum stickig und Sie haben das Gefühl, der Sauerstoffgehalt hat schwer nachgelassen, dann liegt dies übrigens nicht am Sauerstoffmangel. Man lernt ja immer wieder dazu: so kann der Raum so schlecht gelüftet sein, wie Ihr Kollege es will, der Sauerstoffgehalt verändert sich nicht wesentlich. Es sind andere Stoffe, die sich in der Raumluft anreichern, welche Sie dann müde und unkonzentriert machen. Deutlich steigt z.B. der Kohlendioxid-Gehalt. Das Gas in der Raumluft stammt in diesem Fall hauptsächlich aus unserer Lunge. Denn beim Einatmen nehmen wir Sauerstoff auf, und beim Ausatmen geben wir Kohlendioxid ab. Daneben spielt die Wärme eine große Rolle. Ein Raum wirkt schlecht belüftet, wenn er zu warm ist. Auch das macht schläfrig. Deshalb: Fenster auf, Stoßlüften, Durchzug – alles ist besser und aktiviert Kreislauf und graue Zellen als Mief und Wärme. Dem Kollegen können Sie das natürlich nicht so direkt vermitteln – in diesem Fall hoffen Sie einfach, dass er bei Ihrem nächsten Besuch von selbst drauf gekommen ist.
Tipp 4: Muntermacher Kaffee gegen Müdigkeit
Kaffee macht wach. Das weiß schon der Volksmund. Das darin enthaltene Koffein wirkt relativ schnell, schon nach 15 bis 30 Minuten spüren Sie Munterkeit und Wachheit. Danach lässt die Wirkung jedoch zügig wieder nach. Wer täglich Kaffee trinkt, reagiert deshalb oft weniger intensiv auf den Wachmacher als jemand, der nur gelegentlich eine Tasse zu sich nimmt. Auch bestimmte Teesorten oder andere Lebensmittel können aufmunternt wirken.
Wichtig wäre zu wissen, dass Koffein im Schnitt eine Halbwertzeit von drei bis fünf Stunden hat. Das heißt, nach dieser Zeit befindet sich nur noch gut die Hälfte des Inhaltsstoffes im Körper. Die Substanz hat dann zwar keinen echten wachmachenden Effekt mehr, kann sich aber trotzdem noch auf Körperfunktionen auswirken. Außerdem wirkt Kaffee oft auch dann noch als soziales Kommunikationsmittel. Lass uns einen Kaffee trinken – nur allzu oft ein guter Einstieg in einen neuen Kontakt. Oder in einen alten, der neu aktiviert werden will.
Sollte man allerdings zu Schlafstörungen neigen, ist eine Tasse Kaffee zur später Tagesstunde nicht ratsam, denn das wäre nicht gerade Schlaffördernd. Kaffee oder koffeinhaltige Getränke am späten Nachmittag oder Abend können sensiblen Menschen den Schlaf rauben.
Tipp 5: Powernap für neue Kraft im Büroalltag!
Der Powernap, wie der Amerikaner zu sagen pflegt, ist eine Art kurzer Mittagsschlaf, bei dem Sie als Arbeitnehmer Kraft und Ausdauer tanken für die Nachmittagsstunden am Arbeitsplatz. Ein kurzes Nickerchen – so ist mittlerweile die Meinung - ist eine effektive Maßnahme gegen die Müdigkeit. Wenn Sie es sich erlauben können, dann legen Sie also einen Powernap ein. Mittlerweile gibt es auch hierzulabde einige Arbeitgeber, die ihren Angestellten die Möglichkeit einer Ruhzone bieten.
Beim Autofahren kann so eine Mini-Schlafpause auf dem Parkplatz sogar lebensrettend sein. Die Betonung liegt natürlich auf Parkplatz. Der unbewusste Schlaf kann dagegen tödlich enden. Aber deshalb soll man den korrekten Powernap ja kennenlernen und anwenden. Sie müssen dabei nicht gänzlich wegtreten und in den Tiefschlaf fallen. Dösen reicht, und man soll den Kurzschlaf auf maximal 30 Minuten beschränken. Denn Sie wollen ja nur den Kurzschlaf und anschließend nicht in den Tiefschlaf fallen.
Der belebende Effekt eines Nickerchens hält für etwa vier bis fünf Stunden an. Wichtig: Wer häufig sehr schlecht einschläft oder nachts aufwacht, sollte nicht zu spät seinen Powernap halten. Vor dem Fernseher eindösen ist nicht Sinn der Sache. Unter Umständen ist es in solch einem Fall sogar sinnvoller, tagsüber gänzlich auf Schlaf zu verzichten.
Sind Sie tagsüber oft müde und ausgelaugt, sollten Sie natürlich einen Arzt aufsuchen. Manchmal können auch gesundheitliche Ursachen der Grund für Ihre Müdigkeit sein. Auch wenn Sie nur schwer einschlafen oder schlecht durchschlafen, ist es ratsam, Ihren Hausarzt zu konsultieren. Vielleicht sind zu viel Stress oder Kummer schuld. Am besten lassen Sie das Ganze ärztlich Abklärung, so befinden Sie sich auf der sicheren Seite und die genannten Tipps sind sicherlich nicht schädlich.