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7 Fehler, die Sie als neuer Angestellter unbedingt vermeiden sollten

7 Fehler, die Sie als neuer Angestellter unbedingt vermeiden sollten
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Jana Fast am 08.02.2017

Einen neunen Job anzufangen ist nie leicht. Vorfreude und Aufregung treffen auf Unsicherheit und Sorgen. Werden mich meine neuen Kollegen auch mögen? Bin ich den neuen Aufgaben gewachsen?   Ein Anfänger zu sein ist nie leicht. Das trifft gleichermaßen auf den Sport, sowie auf das Berufsleben zu. Irgendwo neu anzufangen ist zwar spannend, und bestimmt freut man sich auch darauf, sich beruflich weiterzuentwickeln und Neues dazuzulernen. Doch als Anfänger ist man vor Fehlern leider nicht gefeit. Manche Fehler stellen dabei keinerlei Problem dar. Sie werden damit abgetan, dass der oder die Neue es einfach nicht besser wusste. Doch es gibt auch die Art von Fehler, die ernstere Konsequenzen nach sich ziehen können. Im schlimmsten Falle sogar eine Kündigung. Bereiten Sie sich gut auf Ihren neuen Job vor. Hier finden Sie dafür die 7 schlimmsten Fehler, die Sie begehen können, wenn Sie neu im Job sind. 

Die 7 schlimmsten Fehler, die Sie als neuer Angestellter unbedingt vermeiden sollten

1. Sie wissen gleich alles besser

Jemand, der Fehler erkennt und diese korrigiert, ist ein herausragender Mitarbeiter. Doch jemand, der sich in ganz fremde Aufgabenbereiche einmischt, und an der Arbeit seiner Kollegen permanent etwas auszusetzen hat, dagegen nicht. Hier laufen Sie das Risiko, im besten Fall nur als Besserwisser abgestempelt zu werden. Im schlimmsten Fall droht Ihnen aber sogar eine Kündigung. Denn mit so einem Verhalten untergräbt man die Kompetenz seiner Kollegen, was sich negativ auf das Betriebsklima auswirkt. Solche „Störenfriede“, die sich in Angelegenheiten einmischen, die sie nichts angehen, werden nicht lange geduldet. Vor allem für die ersten Monate gilt: Arbeitsprozesse erst beobachten und vollständig kennenlernen, bevor man Kritik äußert.

2. Sie warten darauf, dass man Ihnen alles beibringt

Am Arbeitsplatz geht es leider nur sehr selten wie in einer Schule zu. Wenn Sie gewisse Arbeitsprozesse noch nicht kennen, dann sollten Sie nicht darauf vertrauen, dass man Ihnen diese im Laufe der Zeit schon noch beibringen wird. Es kann nämlich sein, dass Sie irgendwann einfach darum gebeten werden, etwas bestimmtes zu erleiden. Sie können dann nicht auf die Ausrede zurückgreifen: „Ich bin neu hier, und das habe ich noch nie gemacht.“ Ein absolutes No Go! Sobald Sie feststellen, dass Sie einen Arbeitsschritt noch nicht kennen, sollten Sie unverzu?glich die Initiative ergreifen und jemanden darum bitten, Sie damit vertraut zu machen. Lernen Sie so viel wie möglich so schnell wie möglich. Ansonsten kann es irgendwann mal eine böse Überraschung geben. 

3. Wer ist hier der Boss? Kollegen rumkommandieren

Wer der Meinung ist, Dinge einfach besser zu wissen, wird es sich nicht nehmen lassen, seine Kollegen entsprechend einzuweisen. „Du tu dies, und du machst ab jetzt das, aber so und so.“ Sofern Sie nicht als Abteilungsleiter oder sonstige Führungskraft eingestellt wurden, obliegt es nicht Ihrer Ansicht, was Ihre Kollegen zu leisten haben, oder wie. Vermeiden Sie es unbedingt, Ihre Kollegen herumzukommandieren. Dies erweckt den Eindruck, man könne nicht auf einer Ebene mit Ihnen zusammenarbeiten. Das Ärgernis darüber liegt nicht nur bei Ihren Kollegen, sondern auch bei Ihrem Chef. Wer neu in einer Firma ist, sollte zunächst kleine Brötchen backen, und nicht gleich versuchen, die gesamte Unternehmensorganisation umzukrempeln. Solche unangemessenen Ambitionen können für Sie schnell die rote Karte bedeuten. Bleiben Sie bei Ihrem Kompetenzfeld und kümmern Sie sich lediglich um Ihre Aufgaben. 

4. Fragen stellen nicht vergessen 

Ihnen ist nicht ganz klar, wie Sie eine neue Aufgabe bearbeiten sollen? Bevor Sie einfach so loslegen und womöglich alles falsch machen, sollten Sie unbedingt nachfragen! Sie kennen ja das Sprichwort: „wer nicht fragt bleibt dumm“. Riskieren Sie keine folgenschweren und womöglich kostenintensiven Fehler, sondern Fragen Sie nach! Wer im neuen Job keine Fragen stellt, wirkt schnell desinteressiert. Zeigen Sie Lernbereitschaft und Begeisterung für Ihren neuen Job. Dazu gehört auch, sich genauer darüber zu informieren, sobald Unklarheiten herrschen. Neue Mitarbeiter benötigen in den ersten Wochen und Monaten die Unterstützung Ihrer Kollegen. Seien Sie nicht zu schüchtern und bitten Sie um Hilfe, wenn Sie sie brauchen.

5. Ehrlich währt am längsten

Sie erhalten gleich in der zweiten Woche einen Auftrag, von dem Sie nicht wissen, ob Sie diesen ausführen können? Sei es, weil Sie so etwas noch nie zuvor gemacht haben, oder einfach unsicher sind, wie Sie an diese Sache rangehen sollen. In so einem Fall empfiehlt es sich, dies auch offen und ehrlich zu sagen. Ehrlich währt nunmal immer noch am längsten. Anstatt den Auftrag anzunehmen und am Ende in den Sand zu setzen, sollten Sie Ihren Mut zusammen nehmen und Ihre Bedenken äußern. Bieten Sie an, es zu probieren, und sich dann noch einmal bei Ihrem Chef zu melden, wenn Sie auf Schwierigkeiten stoßen. Damit zeigen Sie, dass Sie bereit sind, sich neuen Herausforderungen zu stellen! 

6. „Ich habe das aber schon immer so gemacht“

Diesen tödlichen Satz sollten Sie als neue/-r Arbeitnehmer/-in niemals über die Lippen bringen. Wie Sie in Ihrem alten Job vorgegangen sind, interessiert Ihren neuen Arbeitgeber leider nicht. Halten Sie sich an die gängige Praxis im Unternehmen, und lassen Sie die Vergangenheit ruhen! Ansonsten katapultieren Sie sich schneller ins Aus, als Ihnen lieb ist! Auch wenn es schwer ist, so sollten Sie auf Vergleiche zwischen neuem und alten Arbeitgeber verzichten, und vollkommen unvoreingenommen an Ihre neue Aufgabe herantreten. 

7. Privates auf die Freizeit verschieben

Heute ist es zwar kaum noch vorstellbar, sein Smartphone für den Arbeitstag auszuschalten, doch sollten Sie, gerade als der oder die Neue, nur sehr sparsam Gebrauch davon machen. Das Handy in der Mittagspause zu checken? Kein Problem. Doch wer in den ersten Wochen im neuen Job ständig mit Smartphone in der Hand gesichtet wird, tut sich damit keinen Gefallen. Schnell entsteht der Eindruck, Privates sei wichtiger als die neue Arbeit. Versuchen Sie, keine privaten Telefongespräche während der Arbeitszeit zu führen, und schreiben Sie auch keine Nachrichten, wenn Sie sich eigentlich Ihrer neuen Aufgabe widmen sollten. Beobachten Sie stattdessen das Handy-Nutzungs-Verhalten Ihrer Kollegen in den ersten Wochen. Was ist im Unternehmen üblich und was nicht? Auch wenn Ihre Kollegen regelmäßig zum Handy greifen, sollten Sie dies nicht bereits in Ihrer Einarbeitungsphase tun. 

Quellen:

forbes.com | The Ten Deadliest Mistakes New Employees Make

itbusinessedge.com | Ten Mistakes You Should Never Make When Starting a New Job 

themuse.com | 3 Basic Mistakes You Can't Blame on the Fact That Your're the New Person (Sorry!)